Theorie versus Praxis

Wer Omnibus fahren MUSS kann ein Lied singen. Aber er ist für seine Strecke sachkundiger als Andere. Bei den Entscheidern in Rat und Verwaltung darf man das anzweifeln – da fang ich gerne bei mir an: Ich fahre nämlich keinen Bus, soll aber darüber entscheiden. Das führt zu „komischen“ Ergebnissen. Die am besten angenommene Bushaltestelle lag im Kreuzschlag – heute wegrationalisiert. Von Hildboltsweier nach Elgersweier? 1,5 h Fahrtzeit über die StadtFessenbach Innenstadt? ¾ h ! ! Mit dem Auto beide Strecken: 5 min.! Unser Vorschlag: 1. Schnellbusse zu strategisch sinnvollen Zeiten und Zielen. 2. Die heilige Kuh ZOP (der ZOP ist ein FLOP!) schlachten! Auffallend sind die vielen leeren Busse durch die Stadt.  Wir brauchen DIREKTBUSSE von A nach B ohne Aufwartung des ZOP. 3. Werbung auf den Bussen wieder zulassen. Wegen einer Prämierung der jetzigen   „Prestigefarbe“ grün auf gute Werbeeinnahmen zu verzichten, ist ideologische Torheit.
Zukunftsträchtig wäre ENDLICH eine Bahngrabendeckelung, um die historische Zerschneidung Offenburgs abzumildern. Last but not least: Befragen wir zuerst systematisch die Busnutzer und dann erst auswärtige Büros und Berater! Sollte der Verwaltung oder der auswärtigen Beraterfirma dies umständlich sein, bieten wir einen Kummer- oder Anregungskasten in unserem Eiskiosk an … die FDP-Fraktion wird gerne fraktionsübergreifend mit interessierten Entscheidern und Gemeinderäten die Bürgeranregungen bearbeiten. Modelle anderer Städte überzustülpen lehne ich ab: Ideen holen ja- aber immer im Kontext zur Situation in OG. Kostspielige auswärtige Büros sind erst sinnvoll, wenn WIR BÜRGER selbst wissen, was wir wollen.

S.G. Zampolli